Die wichtigsten Punkte
- Die Threat Interaction Map ist in Proofpoint Collaboration Security Prime enthalten und vereint Erkennung, Reaktion und Übersicht in einem einzigen Dashboard.
- Übersicht der kompletten Angriffsgeschichte über alle Kanäle und Phasen hinweg – nicht nur isolierte Warnmeldungen.
- Beschleunigt die Reaktion und reduziert die Verweildauer mit sofortigem Kontext, der Ihnen hilft, Untersuchungen zu priorisieren.
Das unsichtbare Problem: Wenn Schutz nicht genug ist
Sicherheitsverantwortlichen bereitet Sorgen, dass sie erstklassigen Schutz auf allen Kanälen bereitstellen und trotzdem nicht darauf vertrauen können, dass Sie wirklich sicher sind.
Warum? Weil die raffiniertesten Angriffe von heute nicht in einem einzigen Bereich stattfinden. Sie sind von Grund auf kanalübergreifend und mehrstufig konzipiert. Am Anfang steht ein kompromittiertes Lieferantenkonto, das für einen Phishing-Angriff verwendet wird, anschließend wird zu Microsoft Teams gewechselt, um ein Mitarbeiterkonto zu kompromittieren, Persistenz durch Manipulation der Multifaktor-Authentifizierung (MFA) herzustellen und schließlich Daten über eine Cloud-Anwendung zu exfiltrieren. Jede Phase kann von einem anderen Tool erkannt werden, das eine separate Warnung in einer Konsole generiert, die nicht mit anderen verbunden ist.
Das Ergebnis ist ein gefährlicher toter Winkel. Ihre Sicherheitsumgebung stoppt möglicherweise einzelne Bedrohungen, doch ohne einen klaren Überblick über den gesamten Angriffslebenszyklus können Sie nicht wissen, was Ihnen entgeht. Auf Schutz ohne Transparenz sollten Sie sich nicht verlassen.
Sie können daher auch die wichtigsten Fragen nicht sicher beantworten:
- Hat derselbe Angreifer mehrere Mitarbeiter über verschiedene Kommunikationskanäle ins Visier genommen?
- Ist der Angreifer nach der Initial-Kompromittierung erfolgreich zu einem anderen Kanal gewechselt?
- Welche vertrauenswürdigen Beziehungen – Lieferanten, Partner, sogar KI-Agenten – werden ausgenutzt?
- Was konnten unsere automatisierten Kontrollen stoppen – und was erfordert sofortiges manuelles Eingreifen?
- Wie weit hat sich dieser Angriff in unserem Collaboration-Ökosystem ausgebreitet?
Da Unternehmen immer stärker auf agentenbasierte Arbeitsplätze setzen, an denen KI-Assistenten und autonome Agenten über E-Mail-, Collaboration-Plattformen und Cloud-Umgebungen mit Menschen zusammenarbeiten, verschärft sich diese Herausforderung. Das liegt daran, dass sich die Angriffsfläche vergrößert, vertrauenswürdige Beziehungen zunehmen und erfolgreiche Angriffe sich mit Maschinengeschwindigkeit ausbreiten können. Gleichzeitig können sich Angreifer immer schneller lateral durch Ihre Umgebung bewegen.
Ein neuer Ansatz: Einheitlicher Überblick über die gesamte Angriffskette
Um dieser Herausforderung zu begegnen, führen wir die Threat Interaction Map ein. Diese bahnbrechende Funktion ist in die Threat Protection Workbench integriert, die Teil von Proofpoint Collaboration Security Prime ist. Damit können Sicherheitsteams moderne kanalübergreifende, mehrstufige Angriffe verstehen, untersuchen und darauf reagieren.
Die Threat Interaction Map erkennt nicht nur einzelne Bedrohungen, sondern stellt die gesamte Angriffsgeschichte bereit. Dazu werden Sicherheitsereignisse in Ihrem gesamten Collaboration-Ökosystem miteinander in Beziehung gesetzt, einschließlich:
- E-Mail- oder Cloud-Konten
- Collaboration-Plattformen
- Beziehungen zu Lieferanten
- Anwenderklicks
- Integrationen von Sicherheitstools von Drittanbietern wie Microsoft Defender oder CrowdStrike Falcon
Dadurch sehen die Analysten und Sicherheitsverantwortlichen im Security Operations Center (SOC) eine zentrale, intuitive Zeitleiste, in der alle Informationen an einem Ort zusammengefasst sind, darunter:
Die Quelle
Wo hat der Angriff seinen Ursprung? War es ein kompromittiertes Lieferantenkonto? Eine schädliche Domain? Ein KI-generierter Phishing-Köder? Die Threat Interaction Map identifiziert den ursprünglichen Vektor und zeigt, ob vertrauenswürdige Beziehungen ausgenutzt werden.
Der Weg
Was hat der Angreifer anschließend getan? Hat er nach der Kompromittierung eines Kontos schädliche Postfach-Regeln erstellt? Auf vertrauliche Dateien in SharePoint zugegriffen? Folgeangriffe über Teams versendet? Die Threat Interaction Map verfolgt laterale Bewegungen kanalübergreifend in Echtzeit.
Das Risiko
Welche Anwender, Daten oder Systeme sind gefährdet? Die Threat Interaction Map verknüpft die Initial-Kompromittierung mit den potenziellen geschäftlichen Auswirkungen und hilft Ihnen, das tatsächliche Ausmaß des Risikos zu verstehen, bevor Schaden entsteht.
Die Antwort
Was haben Proofpoint und integrierte Drittanbieter-Kontrollen wie Microsoft Defender oder CrowdStrike Falcon bereits gestoppt? Welche schädlichen Sitzungen wurden beendet, welche E-Mails wurden behoben und welche Bedrohungen wurden am Endpunkt oder bei einem Klick blockiert? Und noch wichtiger: Was muss von Ihrem Team noch weiter untersucht werden? Die Threat Interaction Map bietet eine klare Trennung zwischen behobenen Bedrohungen und aktiven Zwischenfällen.

Abb. 1: Beispiel für die Untersuchung eines kompromittierten Lieferanten mithilfe der Threat Interaction Map.
Warum das alles ändert
Im Folgenden sind einige der Vorteile der Threat Interaction Map aufgeführt.
1. Vertrauen durch Klarheit
Wenn Sie den gesamten Angriffslebenszyklus – von der Initial-Kompromittierung über Pivot-Versuche bis hin zur automatisierten Reaktion – visualisieren können, gewinnen Sie unschätzbares Vertrauen, weil Sie wissen, dass Sie selbst äußerst raffinierten Bedrohungen geschützt sind.
Die Threat Interaction Map verbindet die Funktionen von Proofpoint Collaboration Security Prime kanal- und phasenübergreifend zu einer einheitlichen Ansicht, sodass Ihre SOC-Analysten die Beziehung zwischen Ereignissen leichter verstehen können. Außerdem zeigt die Map, dass Ihre Schutzmaßnahmen entlang der gesamten Angriffskette wie vorgesehen funktionieren.
2. Schnellere Threat Response, kürzere Verweildauer
Bei der Reaktion auf Zwischenfälle ist Zeit der größte Feind. Je länger sich ein Angreifer in Ihrer Umgebung aufhält, desto größer ist der Schaden.
Die Threat Interaction Map verkürzt die Untersuchungszeit von Stunden auf Minuten, indem sie sofort Kontext bietet. SOC-Analysten müssen wichtige Informationen nicht mehr auf mehreren Konsolen suchen, Ereignisse manuell korrelieren oder Zeitpläne rekonstruieren. Die komplette Geschichte ist sofort sichtbar, sodass Entscheidungen schneller getroffen werden können.
Reale Vorteile: Unternehmen, die Proofpoint Collaboration Security Prime einsetzen, berichten von einer 75-prozentigen Verbesserung der Mitarbeitereffizienz bei Untersuchungs- und Behebungsmaßnahmen.
„Früher dauerte die Reaktion auf einen Vorfall zwei Stunden – heute reduziert Automatisierung diese Zeit auf Sekunden.“ – Kunde der Enterprise-Version von Proofpoint Prime
Durch die Beschleunigung der Erkennung und Reaktion können Unternehmen die Verweildauer von Angreifern erheblich verkürzen. Dies schränkt das Zeitfenster ein, in dem sie Datenexfiltration und laterale Bewegungen durchführen können – und hilft Ihnen, Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs zu vermeiden.
3. Sofortiger Kontext für intelligente Priorisierung
Nicht alle Sicherheitsereignisse sind gleichermaßen dringlich. Die Herausforderung für überforderte SOC-Teams besteht darin, kritische Zwischenfälle schnell und präzise von irrelevanten Informationen zu trennen.
Die Threat Interaction Map bietet sofortigen Kontext, um dieses Problem zu lösen. Wenn eine Warnung ausgelöst wird, sehen Analysten sofort Folgendes:
- Handelt es sich um ein isoliertes Ereignis oder um einen Teil einer umfassenderen Kampagne?
- Welche anderen Anwender oder Systeme sind betroffen?
- Haben automatisierte Kontrollen die Bedrohung bereits eingedämmt?
Diese Kontextinformationen ermöglichen eine intelligente Priorisierung. Ihr Team konzentriert sich auf das, was wirklich wichtig ist: aktive Bedrohungen, bei denen ein Mensch eingreifen muss. Die Mitarbeiter werden nicht dadurch abgelenkt, dass sie False Positives oder Bedrohungen untersuchen müssen, da diese bereits durch Automatisierung neutralisiert wurden.
Die Zukunft der Sicherheitsabläufe
Die Threat Interaction Map verändert grundlegend, wie Unternehmen Sicherheitsabläufe angehen. Sie geht über die isolierte Bedrohungserkennung hinaus und bietet einheitliche Bedrohungsdaten, die Ihr gesamtes Collaboration-Ökosystem miteinander abdecken.
Diese Funktion wurde für die moderne Bedrohungslandschaft entwickelt, sodass Sie von folgenden Vorteilen profitieren:
- Kanalübergreifende Transparenz für E-Mails und – auf höheren Ebenen – für Messaging, Zusammenarbeit, kompromittierte Konten und Lieferantenaktivitäten
- Mehrstufige Korrelation, die Angriffssignale miteinander verbindet und den Verlauf von Bedrohungen durchgängig abbildet
- Analystenorientierter Kontext, der die Untersuchungszeit verkürzt, indem verwandte Ereignisse und Entitäten gruppiert werden
- Einheitliche Bedrohungsübersicht, die isolierte Warnmeldungen durch einen zusammenhängenden Überblick über Kampagnen und Risiken ersetzt
- Einblick in die Ergebnisse der Problembehebung, der zeigt, wie sich Maßnahmen (z. B. Eindämmung von Kontoübernahmen) auf die Bedrohung ausgewirkt haben
Da Angriffe immer ausgefeilter werden und agentenbasierte Arbeitsplätze zunehmen, ist dieses Maß an Transparenz unerlässlich.
Erleben Sie die Threat Interaction Map
Die Threat Interaction Map ist ab sofort als Teil von Proofpoint Collaboration Security Prime verfügbar. Unternehmen, die Proofpoint Prime verwenden, erhalten sofort Zugriff auf diese bahnbrechende Funktion sowie den branchenweit umfassendsten Schutz vor mehrstufigen kanalübergreifenden Angriffen.
Testen Sie die Threat Interaction Map hier oder vereinbaren Sie noch heute eine Demo, wenn Sie wirklich auf Ihre Abwehr vertrauen möchten.