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KI verändert das Sicherheitsmodell. Datensicherheit und KI-Sicherheit müssen Schritt halten.

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KI-Assistenten und -Agenten verändern die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird. Um sie zu abzusichern, benötigen Unternehmen KI-Sicherheit und Datensicherheit, die als einheitliches System funktionieren.

KI ist jetzt ein aktiver Teil der Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird. Mitarbeiter nutzen sie zum Erstellen, Analysieren und Entscheiden, während KI-Assistenten Informationen über Unternehmenssysteme abrufen und KI-Agenten zunehmend im Namen der Anwender handeln.

Jede KI-Interaktion ist letztendlich eine Dateninteraktion, doch die meisten Unternehmen sichern KI und Datenrisiken immer noch getrennt ab. Diese Trennung führt zu einer Sicherheitslücke: KI-Sicherheitstools können sehen, was ein Agent tut und warum, aber nicht die vertraulichen Daten hinter der Aktion. Datensicherheitstools können sehen, wo vertrauliche Daten gespeichert sind und wer oder was darauf zugreifen kann, aber nicht, was ein KI-Agent zu erreichen versucht.

Betrachten Sie einen Supply-Chain-Agenten mit einem legitimen Ziel, der eine Prompt-Injection erhält, die in seiner eigenen Datenquelle versteckt ist und ihn unverdächtig anweist, Aufzeichnungen für jeden Lieferanten abzurufen und die Prüfkontrollen zu überspringen. Die Zugriffskontrolle allein wird das nicht abfangen, weil der Agent noch gültige Anmeldedaten hat. Absicht ohne Zugriff ist bedeutungslos. Zugriff ohne Absicht ist blind. Daher brauchen Sie ein intelligentes System.

Ein agentenbasiertes System für KI und Datenrisiken

Deshalb führt Proofpoint das erste agentenbasierte Daten- und KI-Sicherheitssystem der Branche ein, das absichtsorientierte Datensicherheit und zugriffsorientierte KI-Sicherheit bietet und auf einer einfachen Prämisse basiert: KI-Sicherheit und Datensicherheit müssen als ein System funktionieren. Der Proofpoint Knowledge Graph ist die Grundlage, die Absicht, Zugriff, Identität, Verhalten und Datenkontext an einem Ort verbindet, und drei neue Agenten nutzen dieses gemeinsame Risikoverständnis, statt lediglich teilweise Ansichten davon auszuwerten.

KI-Interaktionen, die Identitäten, Daten und Anwendungen übergreifend nutzen, nehmen nun mit Maschinengeschwindigkeit zu. Manuelle Untersuchungen und statische Regeln können nicht mithalten, und auch allein arbeitende menschliche Analysten können das nicht. Das neue System ist darauf ausgelegt, diese Lücke zu schließen:

  • Zero-Touch-Erkennung: Der Data and AI Detection Agent verbindet Absicht, Zugriff und Verhalten zu einem einzigen Indikator, gruppiert zusammengehörige DLP-Erkenntnisse und verknüpft das Anwenderverhalten, um die wichtigsten Risiken zu priorisieren, sodass Analysten handeln können, anstatt Regeln anzupassen.
  • Sofortige Untersuchung: Der Data and AI Investigation Agent sortiert automatisch DLP-Warnungen, Risikoketten und Datenverlustaktionen und rekonstruiert innerhalb von Minuten daten-, identitäts- und verhaltensübergreifend, was vorgefallen ist. Die KI-Sicherheit erlebt gerade eine Entsprechung zum Tesla-Moment für die Automobilindustrie: Die Untersuchung hört auf, ein manuelles Handwerk zu sein, und erfolgt stattdessen sofort.
  • Optimierung des Schutzes: Der Data and AI Remediation Agent verwandelt Untersuchungsergebnisse in Maßnahmen – von Korrekturen der Zugriffsrechte und von zu freizügig freigegebenen oder übermäßig offengelegten Daten bis hin zur Optimierung von DLP-Richtlinien, wobei bei weitreichenden Entscheidungen immer noch menschliche Kontrolle erforderlich ist. Dadurch erfolgen Korrekturen in dem Tempo, in dem das Risiko entsteht, anstatt auf eine Ticketwarteschlange zu warten.

Menschen behalten die Kontrolle und genehmigen weitreichende Maßnahmen, während Erkennung, Untersuchung und Behebung autonom erfolgen. Teams können sich auf Entscheidungsfindung, Governance und Geschäftsrisiken konzentrieren, anstatt in der Menge der Warnungen unterzugehen.

Umfassende Kontrollen für KI und Daten

Einzeltools trennen KI-Verhalten von Datenrisiken. Proofpoint integriert KI-Laufzeitsicherheit, DSPM, Datenzugriffskontrolle, DLP und Abwehr von Insider-Bedrohungen in eine einzige Kontrollebene, sodass Teams kontrollieren können, was KI tun darf, auf welche Daten sie zugreifen darf und ob die jeweilige Aktion erlaubt sein sollte.

Jedes dieser Kontrollelemente wird auch weiter ausgebaut:

  • KI-Laufzeitsicherheit erkennt genehmigte Apps, Schatten-KI, Agenten und MCP-Server und schützt dann die Aktivität zur Laufzeit anhand von Identität, Absicht und Zugriff. Teams können Geschäftsregeln in einfacher Sprache ausdrücken und sie automatisch durchsetzen, indem sie dieselbe Sorgfalt auf Agenten anwenden, die im Namen von jemandem handeln, wie auf die entsprechende Person selbst.
  • Datensicherheitslage und Zugriffsverwaltung fügt autonome Zugriffsbehebung hinzu, die übermäßigen Zugriff auch ohne ein Ticket korrigiert, adaptive KI-Datenklassifizierung, die auf Geschäftskontext trainiert ist, sowie Governance, die Anwender, Agenten und nicht-menschliche Identitäten in einem einheitlichen Zugriffsmodell verbindet. Zugriffsverwaltung entspricht endlich der Art und Weise, wie gearbeitet wird.
  • Kanalübergreifende Datenverlustprävention fügt KI-generierte DLP-Richtlinien hinzu, die Teams ohne manuelle Eingabe genehmigen, agentenbasierte Untersuchungen, die Kontext sammeln und Warnungen automatisch lösen, und Echtzeit-DLP für Claude in KI-Prompts. DLP wird zu einem System, das läuft, lernt und sich verbessert.
  • Abwehr von Insider-Bedrohungen fügt prädiktive Insider-Risikoerkennung durch Risikoketten hinzu, die Frühwarnsignale automatisch verknüpfen, sowie agentenbasierte Untersuchung und agentengesteuertes Fallmanagement, das Beweise, Workflows und Entscheidungen in einem einzigen Datensatz zusammenfasst. Bei der Abwehr von Insider-Risiken erfolgt also ein Wechsel von der nachträglichen Untersuchung hin zu früherer Intervention.

Die Funktionen Semantic Business Policies und Agentic Insights helfen Teams, KI zu steuern, ohne komplexe Richtlinien zu schreiben oder jedes Risiko im Voraus vorherzusagen.

Mit Proofpoint Semantic Business Policies werden Anforderungen in natürlicher Sprache in durchsetzbare KI-Kontrollen übersetzt und Aktionen nach Absicht statt nur nach Berechtigungen bewertet. Die Funktion Agentic Insights nutzt autonome Schlussfolgerungen, um bislang nicht definierte Risiken aufzudecken und validierte Erkenntnisse automatisch in neue Richtlinien umzuwandeln, sodass die Governance parallel zur Entwicklung der KI verbessert wird.

Zusammen laufen diese Kontrollelemente auf einem Sensor, einer Workbench und einer MCP-Ebene: Ein einzelner Endpunkt-Agent anstelle von vier separaten Bereitstellungen; eine Konsole, in der jede Erkenntnis aus allen vier Risikodomänen untersucht wird; und eine Integrationsschicht, durch die jeder KI-Agent verbunden ist.

Vereinheitlichen der Risikoanalyse auf einem einzigen Wissensgraphen

Jede Kontrolle – von der Erkennung und Untersuchung bis zu KI-Laufzeitsicherheit, DSPM, DLP, Abwehr von Insider-Bedrohungen und Richtliniendurchsetzung – basiert auf demselben Fundament: dem Proofpoint Knowledge Graph. Es verbindet Datenvertraulichkeit, Identität, Zugriffsberechtigungen, KI-Aktivitäten, Anwender- und Agentenverhalten, Richtlinienentscheidungen und Absichtssignale zu einem einheitlichen Risikoverständnis.

Da diese Kontrollelemente denselben Graph nutzen, können Teams feststellen, ob der Zugriff angemessen ist, ob das Verhalten ungewöhnlich ist, ob vertrauliche Daten offengelegt werden oder eine KI-Aktion zugelassen werden sollte. Dadurch können sie Risiken priorisieren, Vorfälle schneller untersuchen und rekonstruieren und handeln, bevor sich die Kompromittierung ausbreitet.

Ein zentrales agentenbasiertes System zur Beschleunigung der KI-Einführung

KI sollte das Geschäft beschleunigen, nicht eine Wahl zwischen Innovation und Kontrolle erzwingen. Unternehmen müssen in der Lage sein, KI in die Hände der Mitarbeiter zu geben, Agenten in kritische Workflows zu integrieren und KI mit Unternehmensdaten zu verbinden, ohne das Risiko zu erhöhen. Dafür wird ein System benötigt, das umfassende KI-Sicherheit, umfassende Datensicherheit, gemeinsame Bedrohungsdaten und agentenbezogene Abläufe vereint.

Mit dem agentenbasierten Daten- und KI-Sicherheitssystem von Proofpoint können Kunden KI schneller einführen, die Kontrolle über vertrauliche Daten behalten, den Betriebsaufwand reduzieren und neuen Bedrohungen voraus sein.

Verfügbarkeit

Die vorhandenen Proofpoint-Lösungen für KI-Laufzeitsicherheit, DSPM/DAG, DLP für verschiedene Kanäle sowie zur Abwehr von Insider-Bedrohungen sind bereits verfügbar. Proofpoint DLP Triage Agent ist heute in den USA und in Europa verfügbar.  Neue Funktionen für KI-Laufzeitsicherheit, DSPM/DAG, DLP und Abwehr von Insider-Bedrohungen werden früher erwartet, während die neuen Agenten – Data and AI Detection Agent, Data and AI Investigation Agent und Data and AI Remediation Agent – und Funktionen Semantic Business Policies und Agentic Insights für KI-Sicherheitsrichtlinien voraussichtlich im ersten Quartal 2027 verfügbar sein werden.