Die wichtigsten Punkte
- Sicherheitsentscheidungen in Teams, SharePoint und OneDrive können sich auf Risiken in den anderen Diensten auswirken.
- Ein Zwischenfall bei der Zusammenarbeit kann mit einem schädlichen Link oder einem kompromittierten Konto beginnen und sich dann durch berechtigte Zugriffe auf Dateien, Websites und externe Freigabelinks ausweiten.
- Sichere Zusammenarbeit hängt vom Kontext ab: wer handelt, worauf kann zugegriffen werden, was beinhalten die Daten und wohin können sie verschoben werden.
- Die besten Sicherheitsmodelle verbinden Sicherheit für Zusammenarbeit, Identität, E-Mail und Daten sowie die Reaktion auf Zwischenfälle.
Die Microsoft 365-Funktionen für sichere Zusammenarbeit umfassen den Schutz von Identitäten, Nachrichten, Dateien, Apps und externen Zugriffen in Teams, SharePoint und OneDrive. Diese Dienste sind durch gemeinsame Identitäten, Berechtigungen und Zugriffskontrollen miteinander verbunden, was zu einer Steigerung der Produktivität beiträgt. Das ist aber auch der Grund, warum ein Problem in einem Produkt nur selten darauf beschränkt bleibt. Eine kompromittierte Identität, weitreichende Berechtigungen oder externer Zugriff können Inhalte und Ressourcen in der gesamten Microsoft 365-Umgebung offenlegen.
Dieser Artikel erklärt, wie die Zusammenarbeit durch die Verknüpfung von Bedrohungserkennung, Zugriffsverwaltung, Kontoaktivitäten und Datenschutz abgesichert werden kann.
Warum Funktionen für sichere Zusammenarbeit in Microsoft 365 Teams, SharePoint und OneDrive gemeinsam abdecken müssen
Die Zusammenarbeit in Microsoft 365 basiert auf vernetzten Diensten. Teams bietet Chats, Meetings, Kanäle und Apps, während die in diesen Arbeitsabläufen verwendeten Dateien häufig in SharePoint oder OneDrive gespeichert werden. Microsoft Entra ID (der Cloud-Identitäts- und Zugriffsdienst von Microsoft) verbindet Anwender und Gäste mit diesen Ressourcen.
Der Gastzugriff ermöglicht es externen Anwendern, auf ausgewählte Microsoft 365-Ressourcen zuzugreifen. Mithilfe der externen Freigabe können Anwender dagegen Dateien oder Websites außerhalb des Unternehmens freigeben. Obwohl beide legitime Arbeit unterstützen können, schaffen sie auch Zugriffswege, die über das Projekt, die Partnerbeziehung oder den geschäftlichen Bedarf hinaus bestehen bleiben können, der sie geschaffen hat.
Deshalb sollte sich eine Strategie für sichere Zusammenarbeit auf die Wege zwischen diesen Produkten konzentrieren und nicht nur auf die Einstellungen innerhalb der einzelnen Produkte. Die Konfiguration jedes einzelnen Tools ist weiterhin wichtig. Sie zeigt jedoch nicht, wie eine kompromittierte Identität, weitreichende Berechtigungen oder ein Freigabelink eine routinemäßige Zusammenarbeit in ein umfassenderes Sicherheits- oder Datenkompromittierungsproblem verwandeln können.
Wie sich das Collaboration-Risiko in Microsoft 365 verändert
Ein typischer Risikopfad kann so aussehen:
Häufiger Risikopfad bei der Zusammenarbeit in Microsoft 365
Jeder Schritt verwendet eine normale Zusammenarbeitsfunktion. Das Risiko ergibt sich aus der Art und Weise, wie die Funktionen miteinander verbunden sind, und aus dem Vertrauen, das dem kompromittierten Anwender entgegengebracht wird.
Teams-Phishing-Link
Ein Anwender erhält einen schädlichen Link in einer Teams-Nachricht, einem Meeting oder auf einer Registerkarte.
Diebstahl von Anmeldedaten
Der Link führt zu einer gefälschten Anmeldeseite, die die Anmeldedaten des Anwenders erfasst.
Kontoübernahme
Die gestohlenen Anmeldedaten ermöglichen es dem Angreifer, sich als legitimer Anwender auszugeben.
SharePoint-Zugriff
Das kompromittierte Konto greift auf SharePoint-Inhalte zu, für deren Nutzung es bereits Berechtigungen besitzt.
Externe Freigabe
Der Angreifer nutzt eine externe Freigabe, um Daten außerhalb des Unternehmens offenzulegen.
Zentrale Sicherheitsaspekte
Das Risiko hängt nicht von einem einzelnen Merkmal ab, sondern davon, wie Teams, SharePoint und OneDrive miteinander verbunden sind, sowie vom Vertrauen, das einem kompromittierten Anwender entgegengebracht wird.
Bemerkenswert ist, dass jeder Schritt eine normale Collaboration-Funktion verwendet. Das Risiko ergibt sich aus der Art und Weise, wie die Funktionen miteinander verbunden sind, und aus dem Vertrauen, das dem kompromittierten Anwender entgegengebracht wird.
Eine Proofpoint-Untersuchung zu Sicherheitsproblemen in Microsoft Teams hat Methoden dokumentiert, mit denen Angreifer Teams-Nachrichten, -Meetings und -Registerkarten für Phishing und die Verbreitung von Malware missbrauchen können. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Collaboration-Kanäle sowohl Bedrohungen als auch geschäftliche Inhalte übertragen können.
Das gleiche Muster zeigt sich auch bei der Kompromittierung von Daten. Eine SharePoint-Datei kann über einen externen Link noch lange nach ihrer ersten Freigabe zugänglich bleiben. Die OneDrive-Synchronisierung kann vertrauliche Dateien auf ein nicht verwaltetes Gerät verschieben, während ein Gastkonto auch nach Projektende weiterhin Zugriff darauf haben kann. Verbundene Apps und Registerkarten können die Reichweite weiter erhöhen, indem sie Zugriff auf Nachrichten, Dateien oder Anwenderdaten erhalten.
Die größten Risiken in Sicherheitsfunktionen von Teams, SharePoint und OneDrive
Die Risiken bei der Zusammenarbeit in Microsoft 365 überschneiden sich. Wenn man sie gemeinsam betrachtet, lässt sich leichter erkennen, wie Schwächen in einem Bereich das Risiko in einem anderen erhöhen können.
-
Schädliche Nachrichten und Links: Angreifer können Teams nutzen, um Phishing-Nachrichten, Social-Engineering-Versuche und schädliche Links oder Dateien zu versenden. Der vertrauenswürdige Kontext einer Collaboration-Plattform kann diese Nachrichten überzeugender machen.
-
Kontoübernahme: Ein kompromittiertes Konto kann das Vertrauen, die Berechtigungen und die Beziehungen eines echten Anwenders übernehmen. Angreifer können diesen Zugriff dann nutzen, um im Namen des legitimen Anwenders auf Chats, Websites und Dateien zuzugreifen.
-
Externe Freigabe und Gastzugriff: Links und Gastzugriffe können länger aktiv bleiben als beabsichtigt. Ein legitimer Freigabepfad kann riskant werden, wenn sich die Geschäftsbeziehung ändert, die Inhalte vertraulicher werden oder das verwendete Konto kompromittiert wird.
-
SharePoint-Sicherheit und umfassende Berechtigungen: Zugriffsrechte für Websites, Kanäle, Ordner und Dokumente können sich langfristig ansammeln. Übermäßige Zugriffsrechte sind besonders problematisch, wenn vertrauliche Daten betroffen sind oder ein vertrauenswürdiges Konto übernommen wird.
-
OneDrive-Sicherheit und -Synchronisierung: Synchronisierte Dateien können vertrauliche Inhalte von der Cloud auf Anwendergeräte übertragen. Aufgrund privater Dateispeicher und direkter Freigabelinks lässt sich zudem schwerer nachvollziehen, wohin wichtige Informationen übertragen werden und wer noch darauf zugreifen kann.
-
Schädliche oder riskante Dateien: Dateien, die über vertrauenswürdige Websites oder in Gesprächen ausgetauscht werden, können Malware enthalten oder Anwender zu Datendiebstahl und anderen Angriffen verleiten.
-
Drittanbieter-Apps und -Integrationen: Verbundene Apps können je nach den erteilten Berechtigungen über APIs wie Microsoft Graph auf Microsoft 365-Nachrichten, -Dateien und -Anwenderdaten zugreifen. Sicherheitsteams sollten überprüfen, worauf jede App zugreifen kann und ob dieser Zugriff noch notwendig ist.
-
KI-gestützte, übermäßige Weitergabe von Informationen: Tools wie Microsoft Copilot rufen alle Informationen ab, auf die ein Anwender aufgrund seiner bestehenden Berechtigungen Zugriff hat, und fassen diese zusammen. Jahrelang angesammelte SharePoint-, OneDrive- und Teams-Freigaben, die lange unbemerkt blieben, können sofort auffindbar werden, sobald jemand die richtige Frage stellt.
Warum Microsoft Teams-Sicherheit auch Datenschutz umfasst
Die Sicherheit von Microsoft Teams umfasst mehr als nur den Schutz von Nachrichten. Teams-Konversationen verbinden Anwender häufig mit Dateien, die in SharePoint und OneDrive gespeichert sind und in denen vertrauliche Daten wie Kundendatensätze, geistiges Eigentum und Finanzinformationen gespeichert sein können.
Ein kompromittiertes Konto muss keine Malware versenden, um Schaden anzurichten. Ein Angreifer kann einfach die bestehenden Berechtigungen des Kontos nutzen, um vertrauliche Dateien zu öffnen, herunterzuladen oder weiterzugeben. Maßnahmen für Datenverlustprävention (DLP) können helfen, die riskante Übertragung vertraulicher Informationen zu erkennen und zu reduzieren, aber die Teams benötigen auch Kontextinformationen über den Anwender und den Zugriffspfad.
Hier kommen Bedrohungsschutz und Datenschutz zusammen. Die Sicherheit von Microsoft Teams sollte schädliche Inhalte, verdächtiges Verhalten und die Vertraulichkeit der von Anwendern abgerufenen Informationen berücksichtigen. Proofpoint erläutert diesen Zusammenhang ausführlicher in seinem Leitfaden zu OneDrive- und SharePoint-Angriffen.
Was sichere Zusammenarbeit über die Konfiguration hinaus erfordert
Die Microsoft 365-Einstellungen bilden eine wichtige Sicherheitsgrundlage, aber sie reichen allein nicht aus. Sicherheitsteams benötigen zudem fortlaufenden Einblick in Anwenderaktivitäten, Zugriffe und Datenbewegungen, da sich die Collaboration-Umgebung im Laufe der Zeit verändert.
-
Überblick über Identitäten und Zugriffe: Sie müssen wissen, welche Anwender, Gäste, Apps und externe Parteien auf Collaboration-Ressourcen zugreifen können.
-
Verhaltenskontext: Suchen Sie nach Anmeldungen, Zugriffsmustern oder Freigabeaktivitäten, die vom normalen Verhalten oder der Rolle eines Anwenders abweichen.
-
Erkennung vertraulicher Daten: Identifizieren Sie, welche Dateien wertvolle oder regulierte Informationen enthalten, damit sich die Teams auf die wichtigsten Risiken konzentrieren können.
-
Verwaltung externer Zugriffe: Überprüfen Sie bei Änderungen von Geschäftsbeziehungen Gastkonten, öffentliche und anonyme Links sowie langlebige Freigabepfade.
-
Bedrohungserkennung: Überprüfen Sie Nachrichten, URLs und Dateien auf schädliche Aktivitäten in allen Collaboration-Workflows, nicht nur in E-Mails.
-
Koordinierte Behebung: Geben Sie Sicherheitsteams die Möglichkeit, Nachrichten, Identitäten, Dateien und Datenlecks zu untersuchen und darauf zu reagieren, anstatt jeden Indikator an eine separate Warteschlange weiterzuleiten.
Die Priorisierung verbessert sich, wenn Teams Anwenderrisiko, Zugriff und Datenvertraulichkeit miteinander verknüpfen können. Ein öffentlicher Link zu einem Standarddokument sollte nicht mit einem öffentlichen Link zu einer vertraulichen Kundendatei um Aufmerksamkeit konkurrieren. Die Proofpoint Data Risk Map ist ein Beispiel dafür, wie Datenstandort, -bewegung und Zugriffskontext genutzt werden können, um sich auf die Behebung von Sicherheitslücken zu fokussieren. Proofpoint 365 Total Protection kann ebenfalls dabei helfen, riskante Berechtigungen und das Risiko durch externen Freigaben in Microsoft 365-Collaboration-Diensten zu identifizieren.
Ein praktisches Framework zur Absicherung der Microsoft 365-Zusammenarbeit
Damit ein Framework nützlich ist, sollte es die tatsächlichen Arbeitsabläufe widerspiegeln. Ziel ist nicht, Teams, SharePoint und OneDrive separat voneinander abzusichern. Vielmehr geht es darum, die Wege zu identifizieren, die Bedrohungen oder vertrauliche Daten in der Collaboration-Umgebung nehmen können.
-
Abbilden von Abläufen für die Zusammenarbeit: Dokumentieren Sie, wie Teams, SharePoint, OneDrive, verbundene Apps, Gastanwender und externe Freigaben die tägliche Arbeit unterstützen. Beziehen Sie dabei wichtige dienstübergreifende Abhängigkeiten ein.
-
Erkennen und Klassifizieren von vertraulichen Daten: Identifizieren Sie, wo sich vertrauliche Dateien befinden und welche Teams, Standorte und Anwender darauf zugreifen können. Die Klassifizierung hilft dabei, Routineinhalte von risikoreicheren Inhalten zu trennen.
-
Überprüfen von Zugriffspfaden: Untersuchen Sie Berechtigungen, Gastkonten, anonyme Links und dauerhafte externe Freigaben. Achten Sie auf Zugänge, deren verantwortliche Person oder Zweck nicht mehr eindeutig erkennbar ist.
-
Überwachen schädlicher Inhalte: Erkennen Sie verdächtige Nachrichten, URLs und Dateien in Collaboration-Kanälen. Behandeln Sie Teams sowohl als potenzielle Angriffsfläche als auch als Produktivitätstool.
-
Erkennen kompromittierter Anwender: Nutzen Sie Verhaltens- und Zugriffsanomalien, um Aktivitäten zu identifizieren, die auf eine Kontoübernahme hindeuten könnten. Eine vertrauenswürdige Identität, die sich ungewöhnlich verhält, kann gefährlicher sein als ein offensichtlicher Außenstehender.
-
Priorisieren nach Kontext: Kombinieren Sie die Vertraulichkeit der Daten, das Risiko des Anwenders oder des Kontos sowie den Kompromittierungspfad. Dies hilft den Teams, die Probleme mit den größten potenziellen Auswirkungen zuerst anzugehen.
-
Vernetzen der Reaktionsteams: Passen Sie die Absicherung der Zusammenarbeit in Bezug auf E-Mail, Identität, Datensicherheit und Reaktion auf Zwischenfälle so an, dass Indikatoren gemeinsam – und nicht voneinander unabhängig – untersucht werden können.
Wie Proofpoint die Zusammenarbeit in Microsoft 365 schützt
Proofpoint unterstützt Unternehmen dabei, Bedrohungsschutz, Signale für Kontenkompromittierung, Zugriffskontext und die Sichtbarkeit vertraulicher Daten in Microsoft 365 zu verknüpfen.
-
Proofpoint Collaboration Security Prime hilft, vertrauenswürdige Interaktionen über verschiedene Collaboration-Kanäle hinweg zu schützen, in denen Mitarbeiter Nachrichten, Dateien und Links austauschen.
-
Proofpoint Account Takeover Protection unterstützt die Erkennung und Behebung kompromittierter Cloud-Konten.
-
Proofpoint Core Email Protection hilft, E-Mail-Bedrohungen zu stoppen, die zu Anmeldedatendiebstahl und Kontenkompromittierung führen können.
-
Proofpoint Data Security Posture Management (DSPM) hilft Teams, vertrauliche Daten und Datenkompromittierungsrisiken zu identifizieren, einschließlich übermäßiger Weitergabe von Informationen, die KI-Tools wie Copilot sichtbar machen können.
-
Proofpoint 365 Total Protection hilft dabei, Risiken im Zusammenhang mit Berechtigungen und externen Freigaben in Microsoft 365 aufzudecken.
Erfahren Sie, wie Proofpoint Sie bei der Absicherung von Microsoft 365 in den Bereichen E-Mail, Zusammenarbeit, Identität und Daten unterstützen kann.
Sichere Zusammenarbeit beginnt mit den Verbindungen
Teams, SharePoint und OneDrive schaffen keine drei separaten Risikokategorien. Sie schaffen eine Umgebung, in der Identitäten, Nachrichten, Dateien, Apps und externer Zugriff aufeinandertreffen.
Sichere Zusammenarbeit funktioniert am besten, wenn Sicherheitsteams diese Verbindungen sehen, die Vertraulichkeit der beteiligten Daten beurteilen und im gesamten Umfeld reagieren können, anstatt jeweils nur einen Dienst. Das Ziel ist nicht mehr Konfiguration, sondern besserer Kontext, um zu entscheiden, welche Risiken relevant sind und was dagegen zu unternehmen ist. Das Ziel ist nicht Konfiguration um ihrer selbst willen, sondern besserer Kontext, um zu entscheiden, welche Risiken relevant sind und was dagegen zu unternehmen ist.
Verwandte Ressourcen:
- Proofpoint-Lösungen zur Absicherung von Microsoft 365
- KI-gestützte E-Mail-Sicherheit mit Microsoft und Proofpoint
- Proofpoint 365 Total Protection
FAQ
Ist Microsoft Teams für vertrauliche Informationen sicher?
Microsoft Teams unterstützt die Zusammenarbeit mit vertraulichen Informationen, wenn Identität, Gastzugriff, Apps, Dateiberechtigungen, Bedrohungserkennung und Datenkontrollen gemeinsam verwaltet werden. Teams verbindet Anwender auch direkt mit SharePoint- und OneDrive-Dateien, daher sollten Sicherheitsteams schädliche Links, kompromittierte Anwender und die Offenlegung vertraulicher Daten berücksichtigen.
Wie sind Teams, SharePoint und OneDrive miteinander verbunden?
Teams fungiert als Zusammenarbeitszentrale für Chats, Meetings, Kanäle und Apps, während SharePoint und OneDrive einen Großteil der Speicherung, Freigabe und Synchronisierung von Dateien hinter diesen Workflows unterstützen. Gemeinsame Identität, Berechtigungen, Gastzugriff und externe Freigaben verbinden Aktivitäten über die Dienste hinweg.
Was sind die größten Sicherheitsrisiken von SharePoint?
Zu den häufigsten Sicherheitsrisiken von SharePoint gehören weitreichende Berechtigungen, unkontrollierte externe Freigaben, persistente oder anonyme Links, vertrauliche Dateien auf öffentlich zugänglichen Websites, kompromittierte Konten und der Zugriff von Drittanbieter-Apps. Das Risiko steigt, wenn vertrauliche Daten über Zugriffe erreichbar sind, für die kein klarer geschäftlicher Bedarf mehr besteht.
Was sind die größten Sicherheitsrisiken von OneDrive?
Zu den häufigsten Sicherheitsrisiken von OneDrive gehören übermäßige Freigaben, dauerhafte externe Links, vertrauliche Dateien in privaten Speicherumgebungen, Synchronisierung mit nicht verwalteten Endpunkten, kompromittierte Konten und veraltete Zugriffsrechte. Sicherheitsteams sollten berücksichtigen, wohin Dateien nach der Synchronisierung oder Freigabe verschoben werden, und nicht nur, wo sie in der Cloud gespeichert werden.
Wie können Unternehmen die Zusammenarbeit in Microsoft 365 sicherer gestalten?
Identitätsschutz, Bedrohungserkennung, Zugriffsüberprüfungen, Datenerkennung für vertrauliche Dateien, Verhaltensüberwachung, Governance externer Datenfreigaben und die Behebung von Sicherheitslücken werden in einem einzigen Sicherheitsansatz zusammengeführt. Teams, SharePoint und OneDrive lassen sich am besten als vernetzte Umgebung schützen, nicht als drei separate Systeme, die konfiguriert und verwaltet werden müssen.
Warum erfordert die Sicherheit von Microsoft Teams Datenschutz?
Unterhaltungen in Microsoft Teams führen Anwender häufig zu Dateien, die in SharePoint und OneDrive gespeichert sind. Wird ein Konto kompromittiert oder missbraucht, können vertrauliche Inhalte offengelegt werden, selbst wenn keine schädliche Nachricht oder Datei versendet wird. Sicherheitsteams benötigen Einblick sowohl in verdächtige Aktivitäten als auch in die Vertraulichkeit von Daten, um zu verstehen, welche Zwischenfälle das größte Risiko darstellen.