AI-Report

KI verändert die sichere Zusammenarbeit schneller, als den meisten Unternehmen bewusst ist: Wichtige Erkenntnisse aus dem „Bericht zu KI- und personenbezogenen Risiken 2026“

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Proofpoint veröffentlicht zum ersten Mal den Bericht zu KI- und personenbezogenen Risiken 2026. Diese globale Studie untersucht, wie sich KI auf die Bedrohungen im Bereich sichere Zusammenarbeit auswirkt.

Der Bericht, der auf den Antworten von mehr als 1.400 Sicherheitsexperten aus 12 Ländern basiert, macht eine Entwicklung sichtbar, die in der Branche schon länger gespürt wurde, bislang aber nicht vollständig quantifiziert werden konnte: Künstliche Intelligenz verändert die Zusammenarbeit in Unternehmen, und die Sicherheit hält mit den damit einhergehenden Risiken nicht Schritt.

Hier erhalten Sie eine Vorschau der Erkenntnisse aus dieser Umfrage.

KI wird eingesetzt – und die Sicherheitstools können nicht mithalten

Die Einführung von KI erfolgt mit einem enormen Tempo. 87 % der Unternehmen setzen KI-Assistenten bereits über die Pilotphase hinaus ein und 76 % testen oder implementieren derzeit aktiv autonome Agenten. Doch nur bei 48 % waren von Anfang an Sicherheitsmaßnahmen integriert. Alle anderen beschreiben ihre Sicherheitsmaßnahmen als Aufholprozess, uneinheitlich oder reaktiv.

Dabei investieren Unternehmen nicht zu wenig. Mehr als 90 % verfügen über die entsprechenden Finanzmittel für KI-bezogene Sicherheitsmaßnahmen. Das Problem besteht darin, dass viele der bestehenden Sicherheitstools für ein Bedrohungsmodell vor dem Zeitalter der KI entwickelt wurden. Der Bericht untersucht, wie diese Lücke in der Praxis aussieht und warum Budgets allein sie nicht schließen können.

Die Kontrollen sind da – aber das Vertrauen fehlt

Das vielleicht auffälligste Ergebnis ist, dass 63 % der Unternehmen zwar KI-Kontrollmaßnahmen implementiert haben, aber 52 % nicht glauben, dass diese Kontrollen eine kompromittierte KI erkennen würden. Von den Unternehmen, die nach eigenen Angaben Kontrollmaßnahmen implementiert haben, hat die Hälfte dennoch einen vermuteten oder bestätigten KI-bezogenen Vorfall erlebt.

Der Bericht untersucht die Gründe für diese Vertrauenslücke und geht dabei auf fehlende Schulungen und Transparenz sowie auf strukturelle Hindernisse ein, die verhindern, dass Kontrollmaßnahmen mehrere Collaboration-Kanäle abdecken.

Bedrohungen beschränken sich nicht auf einen Kanal

Bei den Unternehmen, die einen KI-bezogenen Vorfall erlebt haben, traten Bedrohungen überall auf: 67 % berichten von Bedrohungen in E-Mails, doch 57 % sehen sie auch in SaaS- oder Cloud-Anwendungen, 53 % bei KI-Assistenten oder -Agenten und 49 % in Collaboration-Tools, Social-Media-Plattformen und File-Sharing-Diensten.

Der Bericht enthält eine detaillierte Analyse der Muster auf Kanalebene zwischen der gesamten Umfragepopulation und der Untergruppe derjenigen, die Vorfälle erlebt haben. Die Ergebnisse führen zu Annahmen dazu, wo sich KI-bezogene Risiken konzentrieren.

Untersuchungen scheitern, wenn die Tools nicht mithalten können

Nur etwa ein Drittel der Unternehmen gibt an, dass sie umfassend auf die Untersuchung von KI- oder Agenten-bezogenen Vorfällen vorbereitet sind. Der Grund ist struktureller Natur: 94 % sagen, dass die Verwaltung mehrerer Sicherheitstools zumindest eine gewisse Herausforderung darstellt, und 41 % stellen fest, dass sie keine Möglichkeit haben, Bedrohungen kanalübergreifend zu korrelieren.

Wenn KI-bezogene Bedrohungen mit Maschinengeschwindigkeit mehrere Collaboration-Kanäle durchlaufen, sind fragmentierte Tools nicht in der Lage, die Ereignisse zu rekonstruieren. Der Bericht stellt einen Zusammenhang zwischen den fehlenden Untersuchungsmöglichkeiten und dem bereits laufenden Konsolidierungstrend her: 53 % der Unternehmen planen, innerhalb der nächsten 12 Monate auf eine einheitliche Plattform umzusteigen.

Was steht sonst noch im Bericht?

Der vollständige Bericht zu KI- und personenbezogenen Risiken 2026 geht genauer auf die hier genannten Punkte ein und umfasst:

  • Regionale Vergleiche zwischen 12 Ländern, wobei deutliche Unterschiede hinsichtlich Bedrohungslage und Reifegrad des KI-Einsatzes sichtbar werden
  • Reale Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie KI-bezogene Angriffe über Collaboration-Kanäle hinweg erfolgen
  • Proofpoint-Bedrohungsdaten zu OAuth-Einwilligungsmissbrauch, KI-gestützter Phishing-Infrastruktur und Prompt-Injection
  • Ein Framework, das zeigt, warum Funktionen für KI-Sicherheit und die Gewährleistung sicherer Zusammenarbeit unterschiedliche Probleme lösen und warum Unternehmen beides benötigen

Vollständigen Bericht lesen

Die Einführung von KI schreitet ungebremst voran, und die damit einhergehenden Herausforderungen für die Gewährleistung der sicheren Zusammenarbeit verschärfen sich zunehmend. Mit dem Bericht zu KI- und personenbezogenen Risiken 2026 erhalten Sicherheitsverantwortliche wertvolle die Daten, mit denen sie den Status ihres Unternehmens bewerten, die wichtigsten Lücken identifizieren und die erforderlichen Änderungen intern begründen können. Laden Sie den vollständigen Bericht jetzt herunter.