Proofpoint Data Security Posture Management.

5 Möglichkeiten zur Maximierung des E-Mail-Schutzes mit Proofpoint

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Wichtige Erkenntnisse

  • Die Maximierung des Schutzes beginnt mit umfassender Transparenz über den E-Mail-Verkehr.
  • Um den Mehraufwand für Teams und die Verweildauer von Bedrohungen zu verringern, sind Präventionsmaßnahmen vor der Zustellung sowie gründliche Behebungen entscheidend.
  • Integrierte Untersuchungen gewährleisten Konsistenz auch unter Druck.

SOC-Teams (Security Operations Center) sammeln nicht nur theoretische Erfahrungen mit E-Mail-Sicherheitsmaßnahmen, sondern erleben auch ihre praktische Umsetzung bei Vorfällen. Wenn eine verdächtige Nachricht gemeldet wird, stellen Sie sofort konkrete Fragen:

  • Wurde die Nachricht untersucht?
  • Gibt es vertrauenswürdige Telemetriedaten?
  • Können wir die Nachricht überall schnell entfernen?
  • Können wir mit Sicherheit erklären, was passiert ist?

E-Mail-Sicherheitsplattformen sind entweder in der Lage, diese Fragen zu beantworten, oder sie lassen die SOC-Teams im Ungewissen.

Um maximalen Schutz zu gewährleisten, ist mehr als eine einfache Grundabdeckung erforderlich. Entscheidend sind umfassende Transparenz, regelmäßige Kontrollen und die Fähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn Nachrichten ohne Überprüfung durchkommen, Bedrohungen in den Posteingang gelangen und Untersuchungen keinen Kontext bieten, versagen die Schutzmaßnahmen.

Proofpoint wurde für Teams entwickelt, die großen Wert auf Kontrolle, Transparenz und rechtssichere Reaktionsmaßnahmen legen. Dieses hohe Maß an Schutz ist erst dann wirklich greif- und messbar, wenn fünf entscheidende Funktionen gezielt so konfiguriert werden, dass sie eine optimale Abdeckung gewährleisten, Risiken minimieren und konsistente Ergebnisse erzielen.

1. Beseitigen blinder Flecken im E-Mail-Verkehr in Microsoft 365-Umgebungen

Aus Sicht des SOC ist das Team für ungeprüfte Nachrichten praktisch blind – und auch die damit einhergehenden potenziellen Bedrohungen bleiben ihm verborgen.

Microsoft 365 bietet verschiedene E-Mail-Zustellmechanismen (z. B. Direct Send und Direct Delivery), mit denen sichere E-Mail-Gateways (SEG) vollständig umgangen werden können, sodass Phishing-Nachrichten in Posteingänge gelangen, ohne jemals von Proofpoint analysiert zu werden. Das Ergebnis: Richtlinien werden nicht angewendet, Sandbox-Analysen werden nicht durchgeführt und es werden keine Telemetriedaten erzeugt.

Obwohl diese Nachrichten die Schutzmaßnahmen umgangen haben, werden sie oft als „übersehene Bedrohungen“ bezeichnet – ein Begriff, der jedoch außer Acht lässt, dass die Nachrichten nie geprüft wurden und daher auch nicht hätten erkannt werden können.

SOC-Teams, die rechtssichere Ergebnisse erzielen möchten, müssen daher sicherstellen, dass alle eingehenden E-Mails über Proofpoint geleitet werden. Transparenz ist keine Funktion, sondern die Grundvoraussetzung für die Wirksamkeit aller anderen Kontrollen.

2. Abwehren von Bedrohungen, bevor sie den Posteingang erreichen

Ein Unterschied zwischen den verschiedenen E-Mail-Sicherheitsansätzen besteht darin, an welcher Stelle Bedrohungen angegangen werden.

URLs sind nach wie vor der primäre Angriffsvektor. KI macht URLs noch effektiver, indem sie es Angreifern ermöglicht, diese regelmäßig auszutauschen und Phishing-Seiten sogar nach der Zustellung zu verändern, wodurch diese Angriffe schwerer zu erkennen und zu blockieren sind. Diese Kombination erhöht das Risiko, dass Anwender mit schädlichen Inhalten interagieren, wenn Nachrichten ungeprüft zugestellt werden.

Die Erkennung vor der Zustellung trägt entscheidend dazu bei, dieses Risiko zu verringern. Wenn schädliche Nachrichten gestoppt werden, bevor sie die Posteingänge der Anwender erreichen, können Unternehmen das Risikopotenzial minimieren und nachträgliche Bereinigungen vermeiden. Der Proofpoint-Nachrichtenschutz erzwingt die frühzeitige Analyse und Untersuchung von URLs, sodass Phishing- und URL-basierte Kampagnen rechtzeitig abgewehrt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ansatzes ist das Zurückhalten von Nachrichten vor der Zustellung, um sie zu untersuchen. Dabei werden verdächtige Anhänge und URLs zurückgehalten und in einer Sandbox analysiert. So wird sichergestellt, dass Bedrohungen vollständig analysiert und als schädlich eingestuft werden, bevor sie den Posteingang erreichen – und nicht erst, nachdem ein Anwender die Möglichkeit hatte, darauf zu klicken.

SOC-Teams bietet dies folgende Vorteile:

  • • Es gelangen weniger Bedrohungen in die Posteingänge.
  • • Anwender melden weniger Phishing-Nachrichten und verursachen weniger Mehraufwand.
  • • Es ist weniger Zeit zur Untersuchung und Behebung nötig.

Die beste Reaktion auf Vorfälle ist die, die gar nicht erst durchgeführt werden muss.

3. Verringern des Mehraufwands, der durch harmlose Massen-E-Mails entsteht

Eine häufige Ursache für Mehraufwand ist Graymail. Harmlose Marketing-Nachrichten wie Newsletter, Werbeaktionen und automatisierte Benachrichtigungen bergen zwar kein Sicherheitsrisiko, belasten jedoch die Posteingänge und sind eine Ablenkung für Endnutzer und SOC-Teams.

Ausgereifte Proofpoint-Bereitstellungen lösen dieses Problem, indem sie Graymail gezielt verwalten, z. B. durch Blockieren oder Umleiten in Ordner mit niedriger Priorität. Erfahren Sie, wie der Proofpoint-Ansatz zur Klassifizierung von Graymail Ihnen dabei hilft, Mehraufwand zu reduzieren und die Erkennungsgenauigkeit zu optimieren, sodass sich Ihr SOC-Team auf wichtige Aufgaben konzentrieren kann.

4. Gründliches Bereinigen schädlicher Nachrichten

Erkennungen allein sind kein Garant für Erfolg. Ausschlaggebend ist, wie schnell und gründlich Bedrohungen behoben werden. Viele Cybersicherheitslösungen entfernen schädliche Nachrichten nicht vollständig aus den Posteingängen der Anwender. Das sorgt für Mehraufwand und erschwert die Validierung nach der Behebung.

Wenn Reaktionsmaßnahmen langsam oder unvollständig erfolgen, bleiben Restrisiken bestehen und die SOC-Teams müssen sich mit der Validierung der Bereinigung beschäftigen, anstatt sich wichtigeren Aufgaben zu widmen.

Proofpoint Cloud Threat Response (CTR) wurde entwickelt, um Behebungen im großen Maßstab zu optimieren, die Verweildauer zu verringern und die Gefährdung für Anwender zu minimieren.

Zudem stellt die Lösung erweiterte Funktionen wie Schutz vor E-Mail-Bombing bereit, der es SOC-Teams ermöglicht, schnell hochvolumige Angriffe einzudämmen, die Posteingänge überfluten und Abläufe stören können. Zum Beschleunigen der Reaktionsmaßnahmen in Microsoft 365-Umgebungen haben die Teams zudem die Möglichkeit, schädliche Nachrichten für Anwender auszublenden und zur Untersuchung zurückzuhalten.

Insgesamt führt dies zu einer schnelleren und umfassenderen Bereinigung, sodass sich die Teams auf aktive Bedrohungen konzentrieren können.

5. Einheitliche Untersuchung und Reaktion in einer Benutzeroberfläche

Bei Untersuchungen müssen Analysten oft zwischen verschiedenen Tools hin- und herwechseln, nur um grundlegende Fragen zu beantworten: Was wurde zugestellt? Wer war der Empfänger? Wurde darauf geklickt? Wurde die Nachricht überall entfernt? Jeder Tool-Wechsel verzögert die Reaktion und sorgt für mehr Unsicherheit.

Proofpoint Threat Protection Workbench wurde entwickelt, um dieser Fragmentierung entgegenzuwirken. Die Workbench führt alles, was SOC-Analysten zur Untersuchung und Reaktion auf Vorfälle benötigen, an einem zentralen Ort zusammen und stellt alle Informationen bereit, die für schnelle und fundierte Entscheidungen erforderlich sind.

  • Filterungsergebnisse vor der Zustellung
  • Untersuchung und Einstufung von Bedrohungen
  • Behebungsmaßnahmen nach der Zustellung

Aus der SOC-Perspektive bedeutet dies, dass Analysten den gesamten Lebenszyklus einer Nachricht nachverfolgen können, ohne zu einem anderen Tool wechseln zu müssen oder den Kontext zu verlieren. Umfang, Auswirkungen und Reaktionsmaßnahmen sind in einer zentralen Oberfläche übersichtlich dargestellt. Dies beschleunigt Untersuchungen und ermöglicht fundiertere Entscheidungen.

Maximieren Sie den Schutz mit Proofpoint

Mit der Zeit lernen die SOC-Teams, welche Plattformen Priorität auf optimierten Schutz legen und welche nur unter idealen Bedingungen funktionieren. Dieser Unterschied zeigt sich besonders bei Zwischenfällen.

Lösungen, die Risiken erst im Posteingang erkennen, Bedrohungen nach der Zustellung bereinigen oder zu Mehraufwand führen, liefern unzuverlässige Ergebnisse und erhöhen somit das Risikopotenzial.

Proofpoint unterstützt SOC-Teams dabei, ihre Umgebung durch umfassende Transparenz, Präventionsmaßnahmen vor der Zustellung, schnelle und vollständige Behebungsmaßnahmen sowie einheitliche Untersuchungen optimal zu schützen.

Dadurch wird der Schutz maximiert und Sicherheitsverantwortliche können ihre Arbeit täglich unter optimalen Bedingungen ausführen – nicht nur während großer Zwischenfälle.

Fordern Sie eine Zustandsprüfung an

Erfahren Sie, wo Ihre aktuelle Konfiguration im Vergleich steht und wie Sie durch Verbesserungen konsistentere SOC-Ergebnisse erzielen können. Kontaktieren Sie Ihren Account Manager, um noch heute einen Termin für eine Zustandsprüfung zu vereinbaren.

Weitere Ressourcen

Wenn Sie Proofpoint in Aktion erleben möchten, können Sie in den folgenden Demos sehen, wie Proofpoint SOC-Teams hilft, Schutz zu maximieren: